Der lange Schlot hinter dem Bahnhof von Odenheim zeugt von längst vergangenen Zeiten, als hier noch mit dem Aufwand von viel Energie Oberflächen aus Emaille geschaffen wurden. Mittlerweile werden die hier produzierten Lampen pulverbeschichtet. Aber davon abgesehen fühlt sich ein Besuch bei den Bolichwerken zwischen Karlsruhe und Heidelberg an wie eine Reise in ein anderes Zeitalter.

Schmutzige Hände zeigen die schwere Arbeit in der Manufaktur Bolichwerke. 37 Bilder

Jede Lampe, die die 1911 gegründete Manufaktur verlässt, wird liebevoll von Hand gemacht. Von Menschen mit Köpfen voller Ideen. Herzen voller Leidenschaft. Und Händen voller Geschick. Fast alle sind mit der Region verwurzelt, arbeiten schon seit Jahrzehnten hier und sind stolz auf das, was sie tagtäglich erschaffen. Sie haben mir ihre Geschichten erzählt, die ich aufgeschrieben habe. Und sie haben mich mit der Kamera ganz besondere Momente einfangen lassen. Meine Reportage darüber wird in den Badischen Neuesten Nachrichten erscheinen.

„Wir arbeiten noch wie vor 50 oder 60 Jahren“, sagt Bertram Weiß, der mit vollem Körpereinsatz das Metall der Lampenschirme drückt. Jens Vögele I 360°-Kommunikation